KLINIKUM BIELEFELD
TRAININGSMODELLE AUS DEM 3D-DRUCKER
Eine nachhaltige und kostengünstige Alternative zu herkömmlichen künstlichen oder tierischen Modellen: Mit Hilfe eines 3D-Druckers wurden am Klinikum Bielefeld innovative Modelle zum Training von Medizinstudierenden hergestellt.
„Die Modelle sind dem menschlichen Gewebe in Haptik und Funktion sehr ähnlich, was einen entscheidenden Vorteil für das praxisnahe Training von Ärztinnen und Ärzten, Medizinstudierenden und Pflegekräften bietet“, erklärt Niklas Schäfers, Projektleiter und Arzt im Zentrum für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie.
Der 3D-Drucker im Studierendenhaus „EduLab“ wurde unter anderem dafür genutzt, um die Formen für mehrere Wundmodelle aus Silikon und Silikonhaut herzustellen. Außerdem wurden künstliche Luftröhren für das Training von Luftröhrenschnitten gefertigt. Ein Ausbau des Projektes ist bereits geplant: „Es sollen weitere Geräte zur Optimierung der bestehenden Modelle und Entwicklung von weiteren angeschafft werden“, blickt Schäfers auf die zukünftigen Trainingseinheiten. Weitere Pilotprojekte entstehen auch zwischen der Core Unit Labor und einzelnen Fachbereichen des Klinikums Bielefeld: „Hier haben wir das Ziel, den 3D-Druck auch in die Versorgung zu integrieren“, so Dr. rer. nat. Bart Verwaaijen, der das Projekt von Seiten des Labors koordiniert.
Die Modelle entstanden in Zusammenarbeit von dem Zentrum für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, der Universitätsklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, der Core Unit Labor des EduLabs und dem BITS SPACE der Universität Bielefeld.





