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GEWÜNSCHT: FESTE AUSSENDIENSTSTREIFE

FÜR BRACKWEDE

Die Bezirksvertreter in Brackwede fordern einen verstärkten Einsatz des Ordnungsdienstes im Stadtbezirk. Ein CDU-Antrag zur Einrichtung von Außendienststreifen fand in der Mai-Sitzung der Bezirksvertretung eine entsprechende Mehrheit.  

„Die Verwaltung wird gebeten, die Möglichkeit der Einrichtung einer verbindlichen Außendienststreife des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) für den Stadtbezirk Brackwede zu prüfen und die Bezirksvertretung über das Einsatzkonzept zu unterrichten“: So lautete der parteiübergreifend Zustimmung findende Antrag der CDU-Fraktion im Wortlaut. Hintergrund sind die Einsatzzahlen, die das Ordnungsamt im Februar vorgelegt hatte. Vorausgegangen war eine Anfrage der drei Bezirksvertretungen im Bielefelder Süden. Diese teilen die Auffassung, dass ihre Bezirke bei den Sicherheitskontrollen nicht wie gewünscht Beachtung finden.

Der KOD war demnach im vergangenen Jahr über 22.000 Mal im Einsatz, davon in fast zwei Dritteln aller Fälle im Stadtgebiet Mitte. Brackwede landete mit 1.380 Einsätzen zwar auf dem dritten Platz – wenn die Einwohnerzahl berücksichtigt wird, rutscht der Bezirk indes weiter nach unten. 

Die Antwort der Verwaltung habe eine deutliche Unterrepräsentation des KOD in den südlichen Stadtbezirken, insbesondere Brackwede, offenbart, schlussfolgert die Brackweder CDU. Zwar gibt es keine Zahlen zu den nicht erfolgten Einsätzen nach einer Beschwerde, doch es sei bekannt, dass „auf Problemmeldungen nicht mit dem gewünschten Einsatz des KOD vor Ort reagiert wurde“.

Die Brackweder Lokalpolitiker erhofft sich von festen Außendiensteinsätze u. a. Verbesserungen der Situation rund um Treppenstraße, Hauptstraße, Hexenbrink und insbesondere am Treppenplatz, wo es regelmäßig zu Vermüllung, Falschparken oder Ruhestörungen kommt.