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DIRK GROSS

Seine Kunst erzählt seine Geschichte. Wer eintauchen möchte in eine Welt voll Inspiration und Ausdruck, ist herzlich eingeladen, Teil dieser Geschichte zu sein.

 

Ob Malerei, Grafik oder Skulpturen: Kunst ist für Dirk Groß wie das Atmen. „Wenn ich arbeite, fühle ich mich frei!“, sagt der 60-Jährige. In seinem Atelier und der Groß Gallery, einer Kunstgalerie für postmoderne und zeitgenössische Positionen in der „Alten Lederfabrik“ in Halle (Westf.), möchte der Künstler „Sinne, Seele und Herz berühren“.

In dem Kulturzentrum hat Dirk Groß einen Ort voller Geschichte und industriellem Charme gefunden, nach dem er jahrzehntelang gesucht hat. Seine bisherigen künstlerischen Stationen reichen von Paris, Dortmund, Warendorf, La Gomera und Gran Canaria bis in die Provence und darüber hinaus. Auch seine Kunstwerke finden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen sowie Ausstellungen an zahlreichen Orten der Welt.

Kunst hat für den Maler, Grafiker, Philosophen, Poeten und Schamanen die Kraft, die Welt besser zu machen. Mit seinem Herzensprojekt „Baumliebe“ widmet er sich diesem Ziel auf eine ganz besondere Weise. Auf nachhaltigem Holz, etwa Altholz oder Holz aus Notfällungen durch Borkenkäferbefall, entstehen Baummotive, die gleich in mehrfacher Hinsicht einzigartig sind. Optik und Haptik verschmelzen zu ausdrucksstarken, erschwinglichen Originalen in drei Größen. Den gesamten Überschuss spendet Dirk Groß an Projekte zum Schutz unserer Umwelt und für Menschen in Not.

Auslöser für das Engagement und die außergewöhnliche „ART auf Holz“ ist im Jahr 2021 die erschreckende Information, dass täglich weltweit mehr als 4.000 Fußballfelder Regenwald abgeholzt werden. Das Gefühl der Ohnmacht ersetzt der Künstler schnell mit Taten – mit großem Erfolg: „Über 1.000 Menschen besitzen bereits eines oder sogar mehrere Baumliebe-Bilder.“ Non Profit-Kunst also, die wirklich etwas bewegt!

 

Anekdote Frau Fehrenkötter:

Zum richtigen Zeitpunkt

Die Weiterführung der „Alten Lederfabrik“ nach dem Tod meines Vaters war – und ist – eine Mammutaufgabe. Eines Tages relativ zu Anfang war ich kurz davor, aufzugeben. Genau in dem Moment tauchte auf meinem Handy eine dieser automatischen Erinnerungen auf: ein Foto meines Vaters. Da wusste ich, dass ich das alles, auch für ihn, schaffen kann!