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ANASTASIA BULLER

Kleines ganz groß: Mikroskopische Aufnahmen von pflanzlichen Strukturen werden von der 38-Jährigen abstrahiert und malerisch umgesetzt. Wissenschaft trifft Kunst.

Schon als Kind lebt sich Anastasia Buller kreativ aus, experimentiert mit Utensilien aus dem Baumarkt und bringt sich vieles selbst bei. Später studiert sie Kunst und Geschichte auf Lehramt, bevor sie den Schritt in die Selbstständigkeit wagt.

Durch das Biologiestudium ihres Mannes entdeckt sie ihre Faszination für die Farben und Strukturen von Pflanzenfasern. „Eines Tages habe ich Proben unter dem Mikroskop gesehen und war besonders von der Farbvielfalt begeistert, die man mit bloßem Auge gar nicht sieht“, berichtet die Steinhagenerin.

Sie beginnt, den Mikrokosmos der Natur malerisch abzubilden. Dafür lernt sie das Mikroskopieren und setzt sich auch fachlich mit Zellstrukturen auseinander: „Ich muss keine Wissenschaftlerin werden, aber ich will verstehen, was ich male. Die Farben von pflanzlichen Strukturen entstehen auch durch bestimmte Funktionen, und vieles davon ist bis heute nicht erforscht.“ Dieses „Rätsel“ möchte Anastasia Buller den Menschen nahebringen und damit „für einen Moment ihre Welt verändern.“

Ihre Werke sind so vielfältig wie die Proben unter ihrem Mikroskop. Sie malt klein oder großformatig, kombiniert verschiedene Malfarben und Materialien, erstellt eindrucksvolle Installationen, für die sie eigene Musik kreieren lässt, um die gewünschte Atmosphäre zu erreichen. In Kursen für Kinder und Jugendliche, etwa einem Manga-Kurs, gibt die Mutter eines sechsjährigen Sohnes ihr Wissen und ihre Liebe zur Kunst außerdem an die nächste Generation weiter.

Die passenden räumlichen und kreativen Bedingungen hat sie seit 2024 in der „Alten Lederfabrik“ in Halle (Westf.) gefunden: „Die Vernetzung mit anderen Künstlern, die gegenseitige Unterstützung und Inspiration sind mir sehr wichtig!“

Anekdote Frau Fehrenkötter:

Ein Hoch auf die Handwerker

Ich bin sehr glücklich über mein wundervolles Handwerker-Netz. Zusammen finden wir in allen Bereichen immer kreative Lösungen, die bezahlbar und zufriedenstellend für das Bauamt sind. Hier ist eben nichts „Standard“ und alles eine kleine Herausforderung. Ich glaube, der Einsatz „meiner“ Handwerker ist eine Mischung aus Mitleid und Bewunderung!